Erhard Schütz
Frankfurt a. M. für Kurzentschlossene
28.02.2017 08:24:49

Wer dort wohnt oder immer schon mal hin wollte, hätte die Gelegenheit, in Frankfurt a. M. abends einen Auftritt von Lorenz Jäger mit seiner nagelneuen Walter-Benjamin-Biographie, den ich moderieren werde, zu erleben. Und zwar am 1. März um 19 Uhr 30 in der Villa Metzler, Schaumainkai 15.



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Erhard Schütz
Resumee 2016
02.01.2017 14:06:16

Trägheit des Herzens oder Hirns oder werweißwassonst haben verhindert, daß ich meine Aktualitätenliste aktuell gehalten habe. Mit leichtfertigem Vorsatz gute Vorsätze fürs Jahr 2017 fassend, hole ich hiermit zunächst das Verabsäumte kompakt nach, um dann mir für die nächste Zeit eine Überarbeitung der Homepage vorzunehmen. Facebook und dergleichen werde ich wohl auch dieses Jahr wieder ignorieren.

Hier also Getextetes aus 2016:

- Elena Agazzi u. Erhard Schütz (Hg.): Handbuch Nachkriegskultur. Literatur, Sachbuch und Film in Deutschland (1945 – 1962), Berlin u. Boston: de Gruyter 2016, 2. Auflage i. Paperback [ISBN 978-3-11-046200-5]

- Alexander Graf Stenbock-Fermor: Deutschland von unten. Reise durch die proletarische Provinz (1931). Hg. v. Christian Jäger u. Erhard Schütz. vbb 2016 [ISBN 978-3-945256-52-7]

Darin das gemeinsame Nachwort von Christian Jäger und mir: Ein roter Graf gibt sich die Ehre – Leben und Schreiben Alexander Graf Stenbock-Fermors, S. 223 - 238.

- Erhard Schütz: Unterm Strich. Über Grenzverläufe des klassischen Feuilletons. In: Juni. Magazin für Literatur und Kultur, Jg. 2011, H. 51/52, S. [Bielefeld: Aisthesis 2016] 11 – 26 [ISBN 978-3-8498-1157-0]

- Erhard Schütz u. Andrea Zupancic: „Heute ziehe ich als Bildreporter durch die Welt“ – Nachwort. In: Andrea Zupancic (Hg.): Mit Kamera und Schreibmaschine durch Europa. Bilder und Berichte von Erich Grisar, Essen: klartext 2016, S. 165 – 207 [978-3-8375-1405-6]

- Erhard Schütz: Wirklich unwirtlich? Zwischen Zone, Winkel und dem Ende der Welt. Östliche Landschaften – nach der Grenze. In: Sabine Eickenrodt u. Katarína Motyková (Hg.): Unwirtliche Landschaften. Imagination der Ödnis in Literatur und Medien, Frankfurt a. M.: Peter Lang Edition 2016, S. 25 – 48 [ISBN 978-3-631-66146-8]

- Erhard Schütz: Arbeits-Los. Ein kursorischer Vergleich von literarischer Darstellung von Arbeit und Arbeitslosigkeit in der Weimarer Republik und der unmittelbaren Gegenwart. In: Thomas Ernst u. Georg Mein (Hg.): Literatur als Interdiskurs, München: W. Fink 2016, S. 313 – 326 [ISBN 978-3-7705-6155-1]

Sodann das Vorgestellte:

- Vorstellung ‚Die verschlossene Tür‘ in der Buchhandlung ‚leselieber‘ in Friedrichshagen, Bölschestr. 79, um 18:30 Uhr

- Moderation von Jörg Magenau: Princeton 66. Literaturforum im Brecht-Haus, 7.6. 2016, 20 Uhr

- Vorlesung Prosa der Neuen Sachlichkeit an der Universität Hannover (Hans Mayer Lectures 2016). 21. 6. 2016, 12 – 14 Uhr

- Moderation von Hugh Ridley: Eine Geschichte der Vogelmalerei in Deutschland. Deutsche Umwelthilfe, Hackescher Markt 4, 18 – 20 Uhr.

- Vortrag zur jüngsten Literatur im Übersetzercolloquium des LCB, 31. 8. 2016, 9.30 – 11:30

- Moderation von Michael Angele: Der letzte Zeitungsleser, taz-Café, 1. 9. 2016, 19 Uhr

- Vortrag Revue und Reportage, Städtebund und Stahlhaus. Erik Regers Beiträge zur kritischen Revision der Kultur im Ruhrgebiet. Haus der Geschichte des Ruhrgebiets, Bochum, 23. 11. 2016, 18 Uhr

- Vortrag Das Land ohne Herz. Die USA in Reisebüchern aus Nazideutschland. Universität Freiburg, Studium generale, 7. 12. 2016, 18 Uhr

- Moderation von Andreas Baum: Wir waren die neue Zeit. Literaturforum im Brecht-Haus, 13.12. 2016, 20 Uhr

- Moderation David Wagner: Ein Zimmer im Hotel. Literaturforum im Brecht-Haus, 14.12. 2016, 20 Uhr

Und obendrein allerlei Besprochenes:

 

  1. 1.Erhard Schütz: Literaturkolumne (Vermeintlich gleichmütig/Wackerstein für alle) [E. Kästner: Sonderbares vom Kurfürstendamm; F. Werner: Schnecken; L. Corbea: Der erste Horizont meines Lebens; Th.Raab: Der Metzger kommt ins Paradies; Sh. P. Glass: Psychologie der Untreue; S. Lagerlöf: Nils Holgersson] In: Das Magazin, Nr. 01/2016, S. 100 – 101
  2. 2.Erhard Schütz: Sachlich richtig: Dieses obskure Objekt der Verzierde [G. Oettinger: Die Psychologie des Gelingens; Text u Kritik: Felicitas Hoppe; M. Holdenried (Hg.): Felicitas Hoppe; L. M. Gisi (Hg.): Robert-Walser-Handbuch] In. Der Freitag, Nr. 2 v. 14. 1. 2016, S. 16
  3. 3.Erhard Schütz: Literaturkolumne (Jungfer, Aal, Schwere Not/Unstillbare Sehnsucht) [Jungfer im Grünen und Tausendgüldenkraut; Das Appetitlexikon; A. Schnitzler: Casanovas Heimfahrt; G. Flynn: Broken House; L. Berlin: Was ich sonst noch verpasst habe; G. v. Straßburg: Tristan und Isold] In: Das Magazin, Nr. 02/2016, S. 100 - 101
  4. 4.[Rez. Der produktive Kosmos der Gina Kaus. Von Veronika Hofeneder; Berlin Coquette: Prostitution an the New German Woman. By Jill Suzanne Smith] In: Monatshefte für deutschsprachige Literatur und Kultur, Vol. 107 (2015), No 4 [Feb. 2016], S. 684 – 690 [US ISSN 53711-2059]
  5. 5.Erhard Schütz: „Schauerlichster Schauplatz“ [G. Krumeich/A. Prost: Verdun 16]. In: Die literarische Welt, v. 20. 2. 2016, S. 4
  6. 6.Erhard Schütz: Irrsinn im Irrsinn [M. Böhm: Royal Airforce; F. Taylor: Coventry; G. Hoffmann: Fliegerlynchjustiz; A. H. Apelt/E. Rudolph (Hg.): Hitlers letzte Armee; C. Taler: Asche auf vereisten Wegen]. In: der Freitag, Nr. 8 v. 25. 2. 2016, S. 25
  7. 7.Erhard Schütz: Literaturkolumne: Unrasiert, gewesen, geliebt / Aberwitzig glaubhaft [M. Amanshauser: Der Fisch in der Streichholzschachtel; Der verlachte Tod; D. Garnett: Dame zu Fuchs; M. Roderick. Post Mortem; O. Multhaup: Das isst der Pott; R. E. Raspe: Münchhausens Abenteuer]. In: Das Magazin, 03/2016, S. 100 – 101
  8. 8.Erhard Schütz: Der Novize referiert lange, leichte Wehmut inklusive [J. Mühling: Schwarze Erde, P. Veyne: Palmyra, Kursbuch 185: Fremd sein!. In: der Freitag, Nr. 9 v. 3. 3. 2015, S. 20
  9. 9.Erhard Schütz: Wahr, bizarr, lehrreich. [G. Krumeich/A. Prost: Verdun 1916, A. Beevor: Der Spanische Bürgerkrieg 1936 – 1939, Chr. Adam: Der Traum vom Jahre Null, O. Jungen u. Wiebke Porombka: Deutsche Nullen, K. Klette: Hoffen]. In. Der Freitag, Nr. 11 v. 17. 3. 2016, S. VIII
  10. 10.Erhard Schütz: Buchmarkt: Zwischen Mütteraskese und Flatterhaftigkeit [ G. Tergit: Käsebier erobert den Kurfürstendamm, Schöffling 2016] In: Zeit online, 19. 3. 2016 [http://www.zeit.de/kultur/literatur/2016-03/verlage-romane-wiederentdeckungen-tergit/komplettansicht?sort=desc#comments]
  11. 11.Erhard Schütz: Literaturkolumne/Wiedergelesen [Mit Typen durch / Fremde, nahe Welt] ( L. Bugadze: Der Literaturexpress, J. Magenau: Princeton 66, S. Westerfeld: Afterworlds, KP. Wolf: Ostfriesenschwur, K. Klette: Hoffen, P. Istrati: Kyra Kyralina] In: Das Magazin, Nr. 4/2016, S. 102 -103
  12. 12.Erhard Schütz: Wo Wiglaf Droste noch was gilt […] [S. Brömsel: H. St. Chamberlain; H. Woller: Mussolini; A. Stasiuk: Der Osten; W. Droste: Nomade im Speck; D. Wagner: Sich verlieben hilft]. In: der Freitag, Nr. 15 v. 14. 4. 2016, S. 20
  13. 13.Erhard Schütz: Literaturkolumne/Wiedergelesen [Seltsame Zustände / Hä? Bäh] [C. Ott: tausenundeine Nacht. Das glückliche Ende; F. Gösweiner: Traurige Freiheit; B. Florio: Die wahren Märchen meines Lebens; R. Baur: Engelsflug; J. H. Reichholf: Ornis; G. Tergit: Käsebier erobert den Kurfürstendamm] In: Das Magazin, Nr. 05/2016, S. 104 – 105
  14. 14.Erhard Schütz : Sehr viele Egozentriker [L. Bugadze: Der Literaturexpress]. In: der Freitag, Nr. 17 v. 28. 4. 2016, S. 25
  15. 15.Erhard Schütz: Hier nagt der Käfer [R. Dawkins: Die Poesie der Naturwissenschaften; J. Kalka: Der Mond; Josef H. Reichholf: Evolution; D. Goulson: Wenn der Nagekäfer zweimal klopft] In: der Freitag, Nr. 19 v. 12. 5. 2016, S. 17
  16. 16.Erhard Schütz. Literaturkolumne/Wiedergelesen/Literaturkolumne extra grün [F. C. Delius: Die Liebesgeschichtenerzählerin; J. Snela: Milchgesicht; L. Barnett: Drei mal wir; S. Tamin: Nachmittage mit Mördern; G. Böss: Deutschland, deine Götter; A. C. Doyle: Eine Studie in Scharlachrot; E.Häberle u. Th. Gsella: Was macht das Blättertier; U. Voß (Hg.): Der Flieder im Garten von Combray; H. v. Trotha: Im Garten der Romantik; M. Poschmann: Geliehene Landschaften] In: Das Magazin, Nr. 06/2016, S. 102 – 104
  17. 17.Erhard Schütz: Ganz und groß [A. v. Schönburg: Weltgeschichte to go; H. Detering. Die Stimmen aus der Unterwelt; R. Warning: Marcel Proust; U. Voß: Der Flieder im Garten von Combray; G. Böss: Deutschland, deine Götter] In: der Freitag, Nr. 24 v. 16. 6. 2016, S. 21
  18. 18.Erhard Schütz: Literaturkolumne/Wiedergelesen [P. Theroux: Hotel Honolulu; C. Freeman: Männer mit Erfahrung; M. Schult: Flokati; R. Gold: Flieg ich durch die Welt; M.Augé: Lob des Fahrrads; A. Christie: Das Geheimnis von Greenshore Gardens; J. Dos Passos: Manhattan Transfer] In: Das Magazin, Nr. 7-8/2016, S. 132 -133
  19. 19.Erhard Schütz: Die Welt gestern und im Nebenan [R.W. Fassbinder. Die Filme; O. Hilmes: Berlin 1936; H. Sußebach: Die große Welt gleich nebenan; W. Büscher u.a.: Acht deutsche Sommer] in: der Freitag, Nr. 27 v. 7. 7. 2016, S. 17]
  20. 20.Erhard Schütz: Vom rechten Urlaubslesen. In: der Freitag, Nr. 28 v. 14. 7. 2016, S. 17
  21. 21.Erhard Schütz: Lesend gelebtes Leben [W. Koeppen: Jugend]. In: der Freitag, Nr. 29 v. 21. 7. 2016, S. 16
  22. 22.Erhard Schütz: Das Holz unserer Seele [J. Zechner: Der deutsche Wald]. In: Der Tagesspiegel, 26. 7. 2016, S. 24
  23. 23.Erhard Schütz. [Lucas Marco Gisi (Hg.): Robert Walser Handbuch. Leben – Werk – Wirkung] In: Zeitschrift für Germanistik, N. F. 26 (2016), H. 3, S. 693-694 [ISBN <<<
  24. 24.Erhard Schütz: Literaturkolumne/Wiedergelesen [K. Höftmann: Erst wenn du tot bist; J. Formanek: Die Wahrheit sagen; Ch. Hopper: Der große Mann; D. Gastmann. Atlas der unentdeckten Länder; E. Ambler: Die Maske des Dimitrios]. In. Das Magazin, Nr. 9/2016, S. 104f
  25. 25. Erhard Schütz: Sachlich richtig [M. Heine: Seit wann hat geil nichts mehr mit Sex zu tun?; Chr. Gutknecht: Gauner, Kroßkotz, kesse Lola; U. Krüger: Mainstream; Chr. Winsloe: Auto-Biographie] In: der Freitag, Nr. 35 v. 1.9. 2016, S. 20
  26. 26.Erhard Schütz: Herr Nägeli in Japan [Chr. Kracht: Die Toten]. In: der Freitag, Nr. 36 v. 8. 9. 2016, S. 13
  27. 27.Erhard Schütz: Literaturkolumne / Wiedergelesen [K. Bittermann: Sid Schlebrowskis kurzer Sommer der Anarchie; Th. Prammer: Mörderische Wahrheiten; F. Florian: Alle Eulen; R. West: Die Rückkehr; M. Mühl/D. v. Kopp: Die Kunst des klugen Essens; H. Fallada: Kleiner Mann – was nun?] In: Das Magazin, Nr. 10/2016, S. 104 – 105
  28. 28.Erhard Schütz: Der Polemiker als Liebender [D. Vietor-Engländer: Alfred Kerr. Die Biografie]. In: Die literarische Welt, 8. 10. 16, S. 2
  29. 29.Erhard Schütz: Sachlich richtig: Womit die Neuvölkischen wenig an Hut oder Helm haben [H. Ridley: Eine Geschichte der Vogelmalerei in Deutschland; A. Grill: Schmetterlinge; Kursbuch 186: Rechts. Ausgrabungen; E. Jünger: Krieg als inneres Erlebnis] In: der Freitag, Nr. 41 v. 13. Oktober 2016, S. 20
  30. 30.Erhard Schütz: Sachlich richtig: Fünf Fälle von Gelehrsamkeit [Chr. Thies: Alles Kultur?; J-P. Vernant: Mythos und Denken bei den Griechen; Í. Kershaw: Höllensturz. Europa 1914 bis 1949; M. Frey: Geschichte des Vietnamkriegs; H. u. M. Münkler: Die neuen Deutschen. In: der Freitag, Nr.42 v. 20. Oktober 2016, Literatur, S. VIII
  31. 31.Erhard Schütz: Literaturkolumne/Wiedergelesen [F. Schulz: Onno Viets und der weiße Hirsch; J. Böttcher: Y; Ph. Krömer: Ymir; J. Meade Falkner: Moonfleet; M. Angele: Der letzte Zeitungsleser; E. Engel: Deutsche Stilkunst] In: Das Magazin, 11/2016, S. 98 - 99
  32. 32.Erhard Schütz: Sachlich richtig: Schlaft doch weiter [Was soll ich tun? H. Wandhoff: Eine Geschichte der Beratung; M. Mühl u. D. v. Kopp Die Kunst des klugen Essens; S. Grimm Schlaft doch, wie ihr wollt; L. L. Bickenbach u. B.Schipp: Sachen richtig machen; I. Ben-Barak: Warum sind wir eigentlich noch nicht tot?] In: der Freitag, Nr. 47 v. 24. 11. 2016, S. 24
  33. 33.Erhard Schütz: Literaturkolumne/Wiedergelesen [E. Eberwein: Der Garten von Hermann Hesse; D. Wagner: Ein Zimmer im Hotel; Th. Gsella: Saukopf Natur; J. LeCarré: Der Tauebentunnel; A. d. Saint-Exupéry: Der kleine Prinz] In: Das Magazin, 12/2016, S. 104 - 105
  34. 34.Erhard Schütz: Sachlich richtig: Und es wurde ihm unglaublich wundersam sentimental ums Gemüt. [R. Gebauer: Frau Haselin und Drecksäck; U. Metzner: Geschichten, die der Wald schrieb; R. G. Scharmann: Von Gartenträumen und Rosenkaiserinnen; E Eberwein: Der Garten von Hermann Hesse.] In: der Freitag, Nr. 48 v. 1. 12. 2016, S. 18
  35. 35.Erhard Schütz: Die Poesie der Begrüßungswässerchen [D. Wagner: Ein Zimmer im Hotel] In: Zeit online, 1. 12. 2016, http://www.zeit.de/kultur/literatur/2016-11/ein-zimmer-im-hotel-david-wagner-rezension
  36. 36.Erhard Schütz: Literaturkolumne/Wiedergelesen [E. Ferrante: Meine geniale Freundin; P. Fürstenberg: Familie der geflügelten Tiger; A. Brockmann u. S. Durdel-Hoffmann: Starke Frauen im Revier; H. Spoerl: Wenn wir alle Engel wären] In: Das Magazin Nr. 01/2017, S. 104 – 105
  37. 37.Erhard Schütz [M. Aumüller: Minimalistische Poetik. Zur Ausdifferenzierung des Aufbausystems in der Roman Literatur der frühen DDR] In: Jahrbuch für Internationale Germanistik, Jg. 48 (2016), H. 2, S.180 - 183

Das war’s aber auch! In 2017 werde ich mich mehr zurückhalten. Versprochen!



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Erhard Schütz
Der Traum vom Jahre Null. Deutsche Bücherwelt nach 1945 in Ost und West
19.03.2016 16:25:11

Am Dienstag, dem 22. März, werde ich im Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestraße 125, um 20 Uhr mit Christian Adam über sein gerade bei Galiani erschienenes Buch

Der Traum vom Jahre Null. Autoren, Bestseller, Leser: Die Neuordnung der Bücherwelt in Ost und West nach 1945,  sprechen.

Christian Adam, promovierter Literaturwissenschaftler, danach Lektor und Programmleiter verschiedener Verlage, jetzt Leiter des Fachbereichs Publikationen im Potsdamer Zentrum für Militärgeschichte, hat 2010 mit einer bahnbrechenden Untersuchung über Bestseller und Lesen in der NS-Zeit eine große öffentliche Resonanz gefunden. Seine neue Untersuchung zum Buchmarkt in Ost und West in den Jahren nach 1945 stellt nun heraus, welche vielfältigen und zwiespältigen Verbindungslinien es zur Zeit davor gab: Von Wiederauflagen und Methoden der Gängelung bis hin zu Büchervernichtung und -verbrennung. Zugleich stellt er erfolgreiche Autoren-Biografien in Ost und West gegenüber, wie er die wichtigsten Bestseller von damals charakterisiert und die politischen Verhältnisse herausarbeitet, unter denen Bücher und Autoren die Grenze passieren durften oder nicht.



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Erhard Schütz
Aufklärung im Literaturforum
06.02.2016 10:20:22

Am 18. Februar werde ich im Literaturforum im Brechthaus,  Chausseestr. 125, um 20 Uhr Steffen Martus mit seinem Tausendseiter:

AUFKLÄRUNG. DAS DEUTSCHE 18. JAHRHUNDERT. EIN EPOCHENBILD (Rowohlt Berlin)

zum Gesprächspartner haben.


Steffen Martus, Literaturwissenschaftler an der Humboldt-Universität, Leibniz-Preisträger 2015, zuletzt Autor eines Bestsellers über die Brüder Grimm, hat nun ein fulminantes Buch über die Epoche der Aufklärung vorgelegt. Nicht nur wer bisher glaubte, Aufklärung sei moralinsauer und langweilig, wird darin gründlich und auf faszinierende Weise eines Besseren belehrt. Aus souveräner Kenntnis gelingt es Martus das deutsche 18. Jahrhundert so in seinen vielfältigen Facetten dazustellen, wie man das bisher noch nie hat lesen können. Spannender erzählt als jeder historische Roman, macht sein epochales Werk diese Zeit zugleich zu einem Spiegel unserer eigenen Gegenwart. Im doppelten Sinne ein Jahrhundertbuch!

Wer also immer schon mal über die Aufklärung wissen wollte, worüber er nicht schon aufgeklärt ist, wird hier bestens bedient werden!

Und im FREITAG war von interessierter Seite notiert worden:

„Schweigend beschleicht uns das Alter“, so Ovid. Was, wenn die Aufklärung in selbstgefälliger Mutlosigkeit altert und die Eule der Minerva nicht mal mehr in der Dämmerung zu fliegen Bock hat? Dann holt man sich neuen Schwung aus der Kindheit und Jugend der Aufklärung. Freilich kein leichtes Unterfangen, ist doch ihre Provenienz mehr als obskur. Ausgang aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit, so Kants knackiger Werbespruch, hieß im Alltag erst einmal Entdeckung von Unmündigkeit(en). Je tugendvoller die Entwürfe guter Gesellschaft, desto deutlicher, dass die Menschen mitnichten so sind und sein wollen. Um alles muss der Aufklärer sich kümmern, um Diätik und Umwelt, Politik und Ökonomie, Gesundheit und Wohlverhalten, Glauben und Unglauben. Überbietung, Neuerung und Neugier sind Triebfedern aber nicht ungefährlich. Das Mitreden und –schreiben der Untertanen ist Integration in Verantwortlichkeiten und Placebo zugleich. Die Schwarmintelligenz der Schwärmer erzeugt vor allem eins: produktive Unzufriedenheit. Treffender die damalige Formel: „Rege Ruhe“. So gegenwärtig, so von der Gegenwart aus und als ihr Spiegelkabinett, hat man über das Zeitalter der Aufklärung noch nicht gelesen. Steffen Martus lässt es im 17. Jahrhundert beginnen und mit dem ausgehenden 18. enden. Da geht es um Politiken, Strategien, Alleinstellungsmerkmale oder Branding. Immer wieder wird uns die Janusköpfigkeit von Personen, Projekten und Institutionen vor Augen gestellt. Ambivalenzen, Widersprüche, Umkehreffekte. Entlang an städtischen Zentren wie Halle, Leipzig, Hamburg etc., werden wir durch die gesamte Spannweite der Zeit, ihre Ideen und Realien geführt. Unterschwellig wird das von Leit- und Wunschbegriffen jener Zeit getragen - wie Gleichgewicht, Mitte, Ruhe und Zirkulation, Unruhe oder Gründlichkeit. Voller Überraschungen selbst beim Vorhersehbaren, Seiten- wie Überblicke, plastisch und stringent. Klug sowieso. Erhellend und einleuchtend. Obendrein aber in einer luziden, lebendigen und geschmeidigen Sprache, vor der jeder pfeifenbedampfte Großbiograf verzwergt. Um das Klischee an seine gelegentliche Richtigkeit zu erinnern: Spannender als jeder Roman! Das ist eine Sternstunde und wird Epoche machen.



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Erhard Schütz
Krimi-Präsentation
22.11.2015 19:32:24

Am 25. November stelle ich den von mir ausgegrabenen Fortsetzungskrimi der Literarischen Welt im Somme 1932 vor, an dem u.a. Alfred Döblin, Gabriele Tergit, Ric hard Huelsenbeck u.a. vor.

Und zwar in der

Nicolaische Buchhandlung in Berlin-Friedenau, Rheinstr. 65
Mittwoch, 25. November 19:30 Uhr
Lesung & Gespräch, Eintritt frei

 

Berlin in den frühen Dreißigerjahren. Die elegante Jessika lässt sich nach einem Opernabend in ihre Grunewald-Villa chauffieren. Zu dumm, dass sie heute allein zu Hause ist ¿ aber halt, an der Garderobe sieht sie die Pelzjacke ihrer besten Freundin Marjorie. Jessika ist erleichtert. Doch dann macht sie eine grauenvolle Entdeckung ...Gemeinsam mit Frank Arnau, damals höchst populärer Krimiautor, wagte der Herausgeber der Literarischen Welt Willy Haas ein Experiment: Acht renommierte Autoren schrieben in Fortsetzungen einen Kriminalroman. Drei aus dem ¿Team¿ ¿ Alfred Döblin, Gabriele Tergit und Richard Huelsenbeck ¿ sind noch heute bekannt, die anderen ¿ Manfred Hausmann, Erich Ebermayer, Edlef Köppen, Kurt Heuser und Frank Arnau selbst ¿ nur noch Connaisseuren ein Begriff. Gedacht als PR-Aktion, um in der Ferienzeit die Leser der Literarischen Welt bei Laune zu halten, wurde der Roman von einem Preisausschreiben flankiert ¿ erster Preis: eine Reise nach Moskau und Leningrad. Von Juni bis August 1932 erschien Woche für Woche eine Fortsetzung der Geschichte im Blatt. Ein Verlauf der Handlung war nicht vorgegeben, jeder der Autoren erhielt die Stücke der anderen zur Kenntnis, er hatte den Faden aufzunehmen und das Stück fortzuspinnen. Heraus kam ein absurdes Neben- und Durcheinander von Schauplätzen, immer neuen Wendungen und Handlungssträngen ¿ heute ein umso gelungeneres Lesevergnügen!



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Erhard Schütz
Und nun wieder bei Brechts
22.11.2015 19:27:18

Spät, aber hoffentlich nicht zu spät:

Am Dienstag, dem 24. November, werde ich um 20 Uhr  die Lesung von Ralph Dohrmnann zu seinem neuen Roman moderieren.

Ralf Dohrmann, Jg. 1963, kam 2013 mit seinem Romandebüt Kronhardt wie aus dem Nichts auf die Shortlist zum Preis der Leipziger Buchmesse. Der sprachmächtige Roman einer Individuation in unserer Zeit wurde allenthalben als ein Meisterstück des erneuerten Bildungsromans gefeiert. In Eine Art Paradies, seinem zweiten Roman, geht es wiederum in einem ganz eigenen, unverwechselbaren Ton um unsere aktuelle Gesellschaft, um das, was ein Schicksalsschlag und was dann die digitale Welt aus einem sich Vereinzelnden machen.

Ort, wie immer: Chausseestraße 125

Über Zuspruch freue ich mich!



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Erhard Schütz
Buchstabengewimmel
22.09.2015 07:38:49

Und dann habe ich noch einen wimmelnden Aufsatz zu vermelden:

Erhard Schütz: „...ein Vorbild für jedes Menschenvolk". Mit Ameisen (und Termiten) durch die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. In: Hans Jürgen Scheuer u. Ulrike Vedder (Hg.): Tier im Text. Exemplarizität und Allegorizität literarischer Lebewesen, Bern 2015, S. 193 – 212 [= Publikationen zur Zeitschrift für Germanistik 29] [ISBN 978-3-0343-1652-1]

 



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Erhard Schütz
Alter Krimi neu
22.09.2015 07:30:30

Wen's interessiert, wer's getan hat:

Für den Verlag für Berlin und Brandenburg (vbb) habe ich einen Fortsetzungskrimi aus der Literarischen Welt von 1932 ausgegraben, herausgegeben und benachwortet:

Alfred Döblin, Gabriele Tergit, Richard Huelsenbeck, Frank Arnau, Manfred Hausmann, Erich Ebermayer, Edlef Köppen u. Kurt Heuser: Die verschlossene Tür. Kriminalrat Koppens seltsamster Fall. Hg. v. Erhard Schütz, Berlin: vbb 2015 [ISBN 978-3-945256-32-9]

Ist für 14,99 Euro käuflich zu erwerben.



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Erhard Schütz
Hans Joachim Schädlich bei Brechts
05.05.2015 09:19:13

Am Mittwoch, dem 6. Mai, werde ich eine Lesung von Hans Joachim Schädlich im Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestr. 125, um 20 Uhr moderieren.

Hans Joachim Schädlich, Jg. 1935, „der große Lakoniker unter den deutschen Gegenwartsautoren" (Die Zeit), schreibt keine voluminösen Bücher. Dafür aber solche, die es umso mehr in sich haben. Seit dem kanonischen Tallhover (1986) stellen sie immer wieder neu die Frage nach Kunst und Macht. 2012 höchst erfolgreich mit Sire, ich eile, über das Verhältnis von Friedrich dem Großen und Voltaire, wendet sich Schädlich in Narrenleben neuerlich historischen Gestalten zu. An den konträren Schicksalen zweier, eigentlich dreier Spaßmacher lebt nicht nur aus besonderer Perspektive das 18. Jahrhundert auf, sondern werden die überzeitlichen Aspekte von Abhängigkeit und Selbstachtung ausgeleuchtet.

Und im Magazin war zu lesen:

Bei vielen Historischen Romanen soll pausbäckige Sprache verlebendigen, künstelt aber nur und macht dicke Pressfleischschinken daraus. Hans Joachim Schädlichs Narrenleben hingegen ist schlank im Umfang und sprachlich speckfrei, hat ein feines Gespür für Rhythmus und Takt und dazu tief gegründetes Wissen. Er führt in die Zeit von August dem Starken, Friedrich dem Großen und Maria Theresia, mitten hinein in Umbrüche und Ungewißheiten, Konflikte und Kriege. Er führt das durch drei Narrenleben und viele weitere Figuren vor. Joseph Fröhlich ist Tiroler, gelernter Müller, aber auch Jahrmarktstrickser, kommt in die Gunst hoher Herren, darf schließlich als Lustiger Rat August den Starken duzen und wird unter dessen Sohn Mühleninspekteur. Zwar Hofnarr ist er kein Narr. Närrisch ist Gundling, der Akademievorsteher, mit dem Friedrich der II. und seine Entourage ihren bösen Spott treiben. Fröhlich: „Ein Narr wider Willen ist kein Narr, sondern ein Idiot." Seine Arbeit ist eine Kombination aus derbem Schabernack, pfiffiger Pöbelei, Taschenspielerkunst und dem, was man heute Personal Coaching nennt. Er hält den Herren Paroli. Das ist schwer genug, wenn die Kinder wegsterben und die erste Frau, wenn preußischer Einmarsch und die Ausplünderung Sachsens ins Spiel kommen. 17 Jahre nach seinem Tod erhält seine Witwe Aufzeichnungen eines anderen Narren aus Tirol: Umgetrieben, findet Peter Prosch keinen Ort und nicht zu sich. Er ist Öl- und Medizinhändler, Handschuhverkäufer und lustige Person an verschiedensten Höfen. Anfangs gehätschelt, dann fallengelassen. Immer wieder. Übel sind die Späße, die man mit ihm treibt. In erfahrener Balance von Wissen und Weisheit entwirft Schädlich auf engem Raum ein weites historisches Panorama – und lehrt uns darin die Menschen kennen.



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Erhard Schütz
Lorenz Jäger im Literaturforum
05.04.2015 12:08:04

Am 15. April werde ich um 20 Uhr eine Lesung von Lorenz Jäger im Literaturforum des Brecht-Hauses, Chausseestr. 125, moderieren.

Hier die Ankündigung dazu:

Lorenz Jäger ist einer der brillantesten Köpfe der daran nicht armen FAZ, zugleich ein scharfsinniger Buchautor, der sich u.a. Themen wie dem jüdischen politischen Messianismus, der Kulturgeschichte des Hakenkreuzes, dem Freimaurertum und der intellektuellen Faszination des Katholizismus gewidmet hat. Seine jüngst erschienene Publikation Beschädigte Schönheit. Eine Ästhetik des Handicaps gibt Anlaß und Möglichkeit, einen höchst eigenständigen politisch-ästhetischen Denker kennenzulernen, der Signaturen unserer Gegenwart markant profiliert.



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Erhard Schütz
Güner Yasemin Balcin im Literaturforum im Brecht-Haus
28.02.2015 18:32:02

Am Dienstag, dem 3. März, um 20 Uhr moderiere ich die ebenso charmante wie engagierte Güner Balcin mit ihrem neuen Buch Aliyas Flucht, das von den Problemen derer handelt, die zwangsverheiratet werden sollen, und dere, die ihnen helfen wollen.
Und zwar wie seit längerem im Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestr. 125.
Der Eintritt kostet 5 Euro.
Es empfiehlt sich, nicht erst um fünf nach acht da zu sein.

Hier der Ankündigungstext:
Güner Yasemin Balci ist in Neukölln als Kind von türkischen Arbeitsmigranten aufgewachsen. Sie hat Erziehungs- und Literaturwissenschaften studiert und war, bevor sie 2009 freie Autorin wurde, Journalistin beim ZDF. Seit ihren sehr erfolgreichen Büchern Arabboy und ArabQueen gehört ihr Engagement der Befreiung islamischer Mädchen aus den unerträglichen, religiös verbrämten, familialen und Clan-Zwängen. Ihr jüngstes Buch Aliyas Flucht dokumentiert auf höchst eindrückliche Weise die unfaßbaren Schwierigkeiten, aber auch die Hoffnungen, den jungen Frauen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Und hier, was ich im Magazin dazu geschrieben hatte:
Die Kurdin Aliyah liebt einen Christen, der obendrein Grieche ist. Sie versteckt sich. Denn die Familie verfolgt sie. Auch andere, die darin eine dubiose Ehre beschmutzt sehen. Die Jungs, wollen sie nicht Verräter und „Opfer“ sein, müssen mitmachen. Andere, wie Güner Balci, versuchen Aliyah nach Kräften zu helfen. Das ist äußerst schwierig. Denn immer wieder werden in ähnlichen Fällen geheime Daten weitergegeben, teils erpresst, teils aus Nachlässigkeit, einmal sogar, weil die Schwester der dann ermordeten Arzu in der Verwaltung arbeitete. Unprätentiös, ebenso klar wie aufrichtig wirkt diese exemplarische Falldarstellung, in die viele weitere miteingewoben sind, etwa von Cidgdem, die von ihrem Mahmoud, weil sie sich ungern ständig in den Hintern vögeln lassen wollte, „freigegeben“, vergewaltigt und damit zur „Hure“ gemacht wurde. Alle diese Geschichten stimmen wenig optimistisch. Andererseits macht es Hoffnung, daß diejenigen, die sich für veränderte Verhältnisse einsetzen, mehr werden. Doch Güner Balcin schreibt auch: „Wer Angst vorm Islam hat, weil er in ihm, so wie er auch in Deutschland von Verbandsfunktionären und Imamen gelehrt wird, einen Angriff auf die freiheitlichen Grundrechte und vor allem einen großen Widerspruch zur Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau sieht, der hat durchaus Grund dazu.“

Herzlich grüßend und wünschend,
Erhard Schütz



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Erhard Schütz
Literatur im NS-Staat
08.02.2015 09:34:38

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Kunst im NS-Staat des Dokumentationszentrums Topographie des Terrors, Niederkirchnerstr. 8, 10963 Berlin,

halte ich am Dienstag, dem 10. Februar um 19 Uhr einen Vortrag mit dem Titel

"Seher, Sinnende, Sachliche und Seichte. Aspekte der Literatur im NS-Staat."

Am Samstag, dem 21. Februar, wird dazu von 14.00 bis 17.30 ein Colloquium mit Christian Adam, Rolf Düsterberg, Peter Sprengel und mir stattfinden.



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Erhard Schütz
Start ins neue Jahr
09.01.2015 18:59:13

Einstweilen zu vermelden habe ich als Start ins Jahr 2015 - nebst den besten Wünschen für dasselbe – die folgenden Vorhaben:

- Moderation der Lesung von Florian Werner aus Helium und Katzengold (Nagel u. Kimche 2014). Im Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestr. 1215, am 20. Januar um 20 Uhr.

Entscheidungshilfe: „Florian Werner, Jg. 1971, ist ein Multitalent. Er ist promovierter Literaturwissenschaftler, macht Musik (Fön), schreibt Erzählungen und hat eine Reihe ebenso kluger wie witziger Sachbücher geschrieben, vielfach übersetzt und preisgekrönt. Z. B. 2009 das unvergeßliche Die Kuh. Wesen, Werk und Wirkung. Sein jüngstes Buch, Helium und Katzengold, nun macht aus den 92 Elementen, aus denen unsere physische Welt zusammengesetzt ist, ebensoviele kleine Geschichten, mal lustig, mal abgründig, jede aber für sich ebenso verblüffend wie erhellend!"

- Gespräch mit Lorenz Jäger (FAZ) in der Villa Metzler in Frankfurt a. M. am 22. Januar um 19 Uhr, über sich und seine jüngste Publikation Beschädigte Schönheit. Eine Ästhetik des Handicaps (zu Klampen 2014).

Entscheidungshilfe: „Lorenz Jäger ist einer der brillantesten Köpfe der daran nicht armen FAZ, zugleich ein scharfsinniger Buchautor, der sich u.a. Themen wie dem jüdischen politischen Messianismus, der Kulturgeschichte des Hakenkreuzes, dem Freimaurertum und der intellektuellen Faszination des Katholizismus gewidmet hat. Seine jüngst erschienene Publikation Beschädigte Schönheit. Eine Ästhetik des Handicaps gibt Anlaß und Möglichkeit, einen höchst eigenständigen politisch-ästhetischen Denker kennenzulernen, der Signaturen unserer Gegenwart markant profiliert."

- Moderation der Lesung von Güner Yasemin Balci aus Aliyas Flucht oder Die gefährliche Reise in ein neues Leben (S. Fischer 2014). Im Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestr. 1215, am 3. März um 20 Uhr.

Entscheidungshilfe: „Güner Yasemin Balci ist in Neukölln als Kind von türkischen Arbeitsmigranten aufgewachsen. Sie hat Erziehungs- und Literaturwissenschaften studiert und war, bevor sie 2009 freie Autorin wurde, Journalistin beim ZDF. Seit ihren sehr erfolgreichen Büchern Arabboy und ArabQueen gehört ihr Engagement der Befreiung islamischer Mädchen aus den unerträglichen, religiös verbrämten, familialen und Clan-Zwängen. Ihr jüngstes Buch Aliyas Flucht dokumentiert auf höchst eindrückliche Weise die unfaßbaren Schwierigkeiten, aber auch die Hoffnungen, den jungen Frauen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen."

Vorausschauend: Anfang März wird eine Neuauflage von Annemarie Webers Roter Winter bei Aviva erscheinen. Dazu habe ich das Nachwort geschrieben. Der Roman erschien erstmals 1969 und ist nicht nur ein hochinteressantes Zeitdokument des Aufruhr-Jahres 1968 in Berlin, sondern in der Prägnanz seiner Beobachtungen und der Gewitztheit seiner Dialoge zugleich ein höchst bemerkenswertes Stück Literatur!

 



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Erhard Schütz
Update meiner Aktivitäten im September und November
22.09.2014 11:02:19

Versuch eine rudelweisen Aktualisierung meiner demnächstigen Unternehmungen:

Am 30. September werde ich Stefan Großmanns Roman Wir können warten oder Der Roman Ullstein im Literaturhaus Berlin in der Fasanenstraße um 20 Uhr vorstellen. Aus dem Roman lesen wird der Schauspieler, Regisseur und Hörspielprofi Frank Arnold.

Der Roman Großmanns, einer der bedeutendsten Publizisten bis zur Nazizeit, Schlüsselroman über das Ende der Weimarer Republik war seit 1935 unveröffentlicht geblieben. Nun hat der Verlag für Berlin und Brandenburg ihn erstmals herausgebracht.

Am 28. Oktober ebenfalls Buchvorstellung von Großmanns Wir können warten, diesmal im Literaturhaus Wien, Seidengasse 13, um 19 Uhr. Lesen wird Alexander Strobele, bekannt u.a. aus über 70 Fernsehrollen. Diskutieren werden mit mir Murray Hall, Verlagsspezialist, und Hermann Schlösser, u.a. Feuilletonredakteur der Weiner Zeitung.

Am 9. Oktober werde ich abends in Innsbruck einen Vortrag halten mit dem Titel „…das Brandmal unserer neuen Welt“. Literarische Reflexe des Journals im 19. Jahrhundert, Dies im Rahmen einer Tagung mit dem Titel: „Zwischen Literatur und Journalistik. Generische Formen in Periodika des 18. bis 21. Jahrhunderts“, organisiert von Magdalena Bachmann, Gunhild Berg u. Michael Pilz.

Am 30. Oktober werde ich die Lesung von Michael Kleeberg aus seinem neuen Roman „Vaterjahre“ im Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestr. 125, um 20 Uhr moderieren.

         

Das gibt mir Gelegenheit, auf das von Johannes Birgfeld und mir bei DVA herausgegebene Buch hinzuweisen: „Michael Kleeberg. Eine Werksbegehung.“

Und keinesfalls unerwähnt bleiben soll, daß ich ein kleines Nachwort zur Wiederentdeckung der Berliner Feuilletons von Dorothee Dovifat aus den Jahren 1945 bis 1953 schreiben durfte. Unter dem Titel „Zwischen Trümmern und Träumen“ beim Verlag für Berlin und Brandenburg justament erschienen.

Damit wäre meine Homepage einstweilen wieder mit mir vorhabenssynchron.

Erschienen ist zwischenzeitlich außerdem:

Erhard Schütz: Heimatfront. Der Krieg der alten, unbrauchbaren und zu jungen Männer. Romane von Georg Hermann, Siegfried Kracauer, Ernst Glaeser und Georg Fink. In: Zeitschrift für Germanistik, N.F., Jg, 24 (2014), H. 3, S. 546 – 565

Und:

Erhard Schütz: Wenn man mit Fakten Fußball spielt. Egon Erwin Kischs ‚der Fall Redl‘. In: Kriminalfallgeschichten. Text + Kritik Sonderband, hg. v. Alexander Košenina, München 2014, S. 179 – 191.



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Erhard Schütz
Lesung Frauke Meyer-Gosau
15.04.2014 14:23:07

Am denkwürdigen 8. Mai  wird Frauke Meyer-Gosau ihre Reise zu Uwe Johnson

im Literaturforum im Brecht-Haus vorstellen. 

Wie immer um 20 Uhr in der Chausseestr. 125.

Und ich werde das moderieren.



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Erhard Schütz
Moderation der Lesung von Uwe-Karsten Heye
15.04.2014 14:18:17

Am 23. April wird um 20 Uhr im Literaturforum im Brecht-Haus

Uwe-Karsten Heye sein Buch über Die Benjamins (Aufbau-Verlag) vorstellen.

Und ich werde das moderieren.



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Erhard Schütz
Vorstellung Handbuch Nachkriegskultur
02.01.2014 10:23:31

Am 16. Januar 2014 stellen wir im Literaturforum
im Brecht-Haus, Chausseestr. 125, um 20 Uhr
unser Handbuch zur Nachkriegskultur (de Gruyter) vor.

Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Lorenz Jäger (FAZ)



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Erhard Schütz
Erhard Schütz im Gespräch mit Reinhard Jirgl
20.11.2013 07:58:27

Moderation der Lesung von Reinhard Jirgl aus seinem Roman Nichts von euch auf Erden im Rahmen der Tagung
ma/n)chines. life forms machines,
am Freitag, dem 6. Dezember 2013, 20 Uhr,
im Haus der Kulturen der Welt, Joh-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin



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Erhard Schütz
Erhard Schütz im Gespräch mit David Wagner
20.11.2013 07:52:14

Moderation der Lesung von David Wagner im Literaturforum im Brechthaus, Chausseestr. 125, am 4. Dezember 2013, 20 Uhr



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Erhard Schütz
Neu erschienen
15.09.2013 09:26:17

Elena Agazzi u. Erhard Schütz (Hg.): Handbuch Nachkriegskultur.
Literatur, Sachbuch und Film in Deutschland (1945 - 1962).
Berlin u. Boston: de Gruyter 2013, 706 Seiten, 129 Euro



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