Erhard Schütz
Kürzlich erschienen: Berlins 19. Jahrhundert. Ein Metropolen-Kompendium
19.04.2012 12:09:05

Roland Berbig/Iwan-M. D´Aprile/Helmut Peitsch/Erhard Schütz: Berlins 19. Jahrhundert. Ein Metropolen-Kompendium

 

Wie sich die Stadt aus dem Abhängigkeitsverhältnis vom Hof zu einer Kultur- und Wissensmetropole emanzipierte, wie soziale, politische und kulturelle Konflikte im Revolutionsversuch von 1848 eskalierten, als die preußische Hauptstadt zum Projektionsraum von Volkssouveränität wurde, wie sich Nationalstaatsbildung und Industrialisierung auswirkten auf ein 1871 zur Hauptstadt Deutschlands gewordenes Berlin – die Beiträge dieses Bandes untersuchen Berlins Wege zur Metropole unter vier Perspektiven, die ermöglichen sollen, Vielfalt und Widersprüchlichkeit der Veränderungsprozesse zu erfassen: Die erste verortet Berlin in der Konstellation der europäischen Metropolen, insbesondere zu Paris und London, ohne die preußischen Provinzen und die außereuropäische Welt aus dem Blick zu verlieren, ebensowenig die Minoritäten Berlins, seine Hugenotten, Juden und Polen. Die zweite Perspektive geht auf die Öffentlichkeitsformen, die sich in Publizistik und Geselligkeit, Institutionen und Netzwerken entwickelten, in traditionellen, künstlerischen Medien wie in neuen. Die Wahrnehmungsformen, in denen sich die ‚Mietkasernenstadt‘ und das Verschwinden ‚Alt-Berlins‘ darstellten, bilden die dritte Perspektive. Und wie blickte das späte 19. Jahrhundert durch die Literatur auf Zeiten zurück, in denen Perspektiven Deutschlands sich eng mit denen der Stadt verbanden?

 

527 S., 50 Abbildungen, schwarz/weiß, gebundenISBN 978-3-05-005083-6


Weitere Informationen:

http://www.oldenbourg-verlag.de/print/product/45926




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Erhard Schütz
Abschiedvorlesung
03.02.2012 19:05:35

Die Dekanin der Philosophischen Fakultät II

der Humboldt-Univerität zu Berlin

 

lädt ein zur Abschiedvorlsung von

Prof Dr. Erhard Schütz

 

"die einförmige, harmlose Gestalt des Waldgängers".

Ihre Wege in der deutschen Literatur seit der Romantik

 

 

 

Donnerstag, 16. Februar 2012, 18:00 Uhr c.t.

Hörsaal 1.101

Universitätsgebäude am Hegelplatz, Dorotheenstr. 24

 



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Erhard Schütz
Jan Brandt „Gegen die Welt“ Moderation Erhard Schütz
08.01.2012 00:00:00
 
 
Di. 24.01. 20 Uhr
Lesung und Gespräch

Jan Brandt „Gegen die Welt“

Moderation Erhard Schütz

Back to the 80s führt Jan Brandt in seinem Debutroman „Gegen die Welt“. Es geht um eine Jugend in Ostfriesland und um die alltäglichen Kämpfe, die der Protagonist Daniel Kuper in seinem Dorf und gegen dessen Bewohner auszutragen hat. Auf über 900 Seiten liefert Jan Brandt, dessen Erzählung immer wieder zwischen Hyperrealismus und Science Fiction oszielliert, eine ungemein detailfreudige, schrecklichkomische Bestandsaufnahme der Provinz.

In Zusammenarbeit mit „Das Magazin“

 

Literaturforum im Brecht-Haus
Trägerverein Gesellschaft für Sinn und Form e.V.
Chausseestraße 125
D-10115 Berlin-Mitte

http://www.lfbrecht.de/event/



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Erhard Schütz
"Echte falsche Pracht" erschienen
01.01.2011 00:00:00


»Echte falsche Pracht« versammelt die besten journalistischen Arbeiten von Erhard Schütz – Anekdoten, Kritiken, Rezensionen, Portraits, Essays, Polemiken und vieles mehr – ein lohnender Streifzug, der gleichsam an die 40 Jahre Feuilletongeschichte der BRD widerspiegelt.
Texte über Armut, Weltvertrauen, die kalte Haut der Stadt, Epik des Augenblicks, das bucklicht Männlein der Erinnerung, Eismaschinen-Aristokratie, über den vom mythischen Schrecken befreiten Adorno, Gebetsmüller und Witzewagner, über Kindercowboys und Unscheinbarkeitsdandys, über die Brücke nach Afrika, Lektionen in Coolness, die Fabrik als Universität, den Verlust der Mitte, Hochwild, Befindlichkeitsreporter, Hirnhundsnächte, Superzeichen des richtigen Lebens, über Fahren, Fressen, Töten und darüber, wie man halbwegs erträglich lebt. Es treten auf: Gottfried Benn, Max Goldt, Paul Virilio, Christoph Dieckmann, Fritz Reuter, Michael Rutschky, Walter Benjamin, Heinz Schlaffer, Gabriele Tergit, James Bond und immer wieder Ernst Jünger.

»Als Wissenschaftler ist Erhard Schütz – unter vielem anderen – der bedeutendste Feuilletonforscher der Gegenwart. Das weiß man längst. Dass er nebenbei auch selber ein glänzender Feuilletonist ist, das soll man nun endlich nachlesen können«
Jörg Döring im Nachwort

 

Pressestimmen :
Schütz at his best ist nun im Verbrecherverlag erschienen und bietet ein überbordendes Füllhorn von Rezensionen, Porträts, Polemiken und Essays, in dem sich scharfsinnige Beobachtungen, literarische Verortungen und kulturgeschichtliche Erkundungen aufs Eleganteste verbinden.
Elke Brüns / Der Tagesspiegel


Sein journalistisches Lebenswerk (im Hauptberuf war er ja bis vor Kurzem Germanistikprofessor) ist eine lehrreiche und wie immer unterhaltsame Querfeldein-Tour durch die jüngere deutsche Literaturlandschaft.
Magazin-Ticker / Das Magazin


Statt Jargon findet man hier: Luzidität, Spaß an der Sache, den Willen, klar zu sein und zu schrieben, die Gabe der idealen Komprimierung, die Fähigkeit und Kapazität, durch Vergleiche erkenntnisstiftend zu wirken. Das ist nicht wenig, und auch wenn der Leser die Texte, die Schütz sich vornimmt, nicht kennen sollte, wird der Wunsch im Raum stehen, eine Lücke zu füllen oder nach Perlen zu tauchen.
Dieter Wenk / Textem Online-Magazin


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